Geschichte

Heute zeige ich Ihnen, wie ich eine Geschichte entstehen lasse: von der Idee über die Recherche bis zur fertigen Story.

Das Produkt & die Idee

Es handelt sich um Bier – genauer gesagt das Golden Ale „Big Wave“ der Brauerei Kona Brewing Co. Die Idee kam mir bei einer Online-Bierverkostung zum Thema „amerikanische Biere“. Ich betrachtete das Etikett der Bierflasche lange und stellte fest, dass alleine das kleine Bild und der kurze Text eine Geschichte erzählen. Am Etikett sieht man neben der „Big Wave“ blauen Himmel, den Makaha Beach auf Oahu, ein Auslegerkanu (ein sogenanntes Va´a) mit vier Personen und im Vordergrund Pflanzen und Palmen.

Big Wave Kona Brewing Co.

Die Recherche zur Geschichte

Mit dem Betrachten des Etiketts sind wir eigentlich schon mittendrin. Ich schaue weiter – lese welche Charakteristik die Biersorte „Golden Ale“ hat. Modernes Bier, leicht, wenig bitter, kann leicht fruchtig schmecken. Dazu recherchiere ich auch noch auf der Homepage des Unternehmens, dem dazugehörigen Youtube-Kanal und lese mir Bewertungen des Bieres auf unterschiedlichen Plattformen durch. Gekostet habe ich das Bier selbst auch, also vergleiche ich meine Eindrücke mit denen von professionellen Biersommeliers und den angesprochenen Plattformen.

Das Ziel

Nach den ersten Eindrücken und der ersten Recherche komme ich schnell zu dem Schluss, dass die Geschichte, die ich über das Bier schreiben werde, eine Hommage an Hawaii in Form dieses Bieres sein wird. Es wird ein werblicher Text, den Kona Brewing Co. (wenn sie mein Kunde wären) für ihre Webseite genauso verwenden könnten, wie für ein Biermagazin. Auszugsweise könnte der Text auch für Social Media Postings und theoretisch auch für einen Videospot verwendet werden. Ziel ist es, Biertrinker abzuholen, ohne den Text mit Spezialbegriffen vollzupacken.

Die Geschichte soll im Leser und damit potenziellen Kunden positive Erinnerungen an Urlaube hervorrufen und so das Interesse bzw. Verlangen nach dem beschriebenen Bier wecken.

Um dieses Ziel zu erreichen, habe ich mich einerseits Slogans der Kona Brewing Co. bedient, die das Gefühl vermitteln, welches die Brauerei sowieso wecken will. Andererseits habe ich klassische Begriffe der Tourismuswerbung verwendet. So kann ich die sachlichen Informationen des Bieres auf eine Gefühlsebene heben, die vielen Menschen bekannt ist.

Der Aufbau

Wir haben jetzt die Fakten, die Hintergründe und das Ziel, das wir mit unserer Geschichte erreichen wollen. Jetzt müssen diese Parts zusammengefügt werden, um eine runde Story zu erzählen. Dafür nehme ich für den Einstieg ein paar Sätze, die jedem bekannt sind: das Öffnen eines Bieres. Dann kommt für den Leser das Unbekannte – das Aussehen, der Geruch und der Geschmack des Bieres. Hier nehme ich bekannte Eindrücke aus dem Urlaub, wie Strand, Flora, Sonne, Wasser und verwende diese als Metaphern für die Eindrücke. Zum Schluss baue ich noch einen Satz ein, der sich beim Leser fest setzen soll. Im Original (siehe Video oben) heißt der Satz „Little Vacation“.

Die fertige Geschichte

Kurzurlaub auf Hawaii – Flugzeit 5 Sekunden

So schnell war noch niemand auf Hawaii – versprochen!
Kühlschranktür auf (1 Sekunde) – Big Wave Golden Ale von Kona Brewing aus dem Kühlschrank (1 Sekunde) – Flasche öffnen (1 Sekunde) – ersten Schluck einschenken (2 Sekunden) und schon ist man auf der Insel angekommen.

Liquid Aloha

Aloha – die weltweit bekannte Grußformel zeigt mit diesem Golden Ale, dass mehr hinter dem Wort steckt. Aloha bedeutet „Liebe“, „Zuneigung“, „Freundlichkeit“, „Nächstenliebe“ und „Sympathie“. Genau so begrüßt dich das Bier: klar, wie das Wasser – golden, wie die Sonne am Himmel und mit einer Schaumkrone, wie die Welle, die gerade bricht.

Spätestens beim Schnuppern hängt dir das Golden Ale zur Begrüßung einen Lei um. Du riechst die Blumen und Früchte der Insel, fühlst dich sofort auf einen der „Sunshine Markets“ von Hawaii versetzt.

Der erste Schluck erfrischt dich, wie die erste Welle im Meer nach deiner Ankunft und in deinem Kopf sagt dir eine Stimme: „Diesen Urlaub hast du dir wirklich verdient!“

Und Ihre Geschichte?

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen kurzen, guten Einblick in meine Arbeitsweise geben. Lust auf mehr Informationen? Dann kontaktieren Sie mich und lassen Sie mich auch Ihre Geschichte erzählen.

Tags:

No responses yet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.